Project Motor Racing heißt den Gillet Vertigo willkommen
28. Februar 2025
Der Gillet Vertigo, angetrieben von einem 3,0-Liter-V6-Motor von Alfa Romeo, ist ein Meisterwerk der Leichtbaukunst und purer Leidenschaft. Mit seiner federleichten Karosserie aus Carbonfaser und seinem aufregend agilen Fahrverhalten bietet der Vertigo ein unverfälschtes Fahrerlebnis, das rohe Kraft mit exquisiter Handwerkskunst verbindet – für eine unvergessliche und stets mitreißende Fahrt.
Gillet Vertigo
Engine: Alfa Romeo N/A 3.0-litre V6
Leistung: 355 bhp @ 6,700 RPM
Drehmoment: 425nm @ 5,000 RPM
Gewicht: 950 kg
Getriebe: 6-speed manual
Antrieb: Front-engine, rear-wheel drive

Gillet Vertigo (2004 spec)
Der ursprüngliche, straßenzugelassene Gillet Vertigo war eine echte Rarität in der Welt der Supersportwagen – ein Fahrzeug, das nicht in den bekannten Hochburgen Deutschlands oder Italiens entstand, sondern in der beschaulichen Stadt Gembloux in Belgien. Zudem ist es Fahrzeug, welches von einer Aura des Mysteriums und der Faszination umgeben ist.
Erdacht vom ehemaligen Rennfahrer Tony Gillet, verkörperte der Vertigo den Geist des Motorsports in Reinform – ein ultraleichtes, handgefertigtes Coupé, das sich von der Masse der Hochleistungsfahrzeuge deutlich abhob. Der Gillet Vertigo hinterließ auch in der Geschichte seine Spuren: 1994 stellte er einen Guinness-Weltrekord für die schnellste Beschleunigung von 0 auf 100 km/h auf – in nur 3,266 Sekunden.
Der Gillet Vertigo von 2004, jetzt verfügbar in Project Motor Racing, ist die reinrassige Rennversion dieses Supersportwagens. Und er ist genau die Art von Auto, in die man sich sofort verliebt: Mit seiner Carbonfaser-Konstruktion, seinem kraftvollen V8-Motor und seinem kompromisslosen Fokus auf Agilität erarbeitete sich der Vertigo von 2004 den Ruf eines Fahrzeugs, das man mit Nachdruck und voller Begeisterung über die Strecke treiben kann.

Leistung und Ingenieurskunst
Im Herzen dieser Symphonie aus Leichtbau und Power schlägt ein Triebwerk mit legendärer Abstammung: der mythische Alfa Romeo Busso V6 mit 3,0 Litern Hubraum – von vielen als einer der klangvollsten Motoren aller Zeiten angesehen und möglicherweise der wichtigste Motor, den Turin je hervorgebracht hat.
Als Tony Gillet den V6 von Alfa als Herzstück des Vertigo-Rennprogramms wählte, ging es nicht nur um Leistung – es war eine Entscheidung voller Charakter. Der Alfa Romeo V6, berühmt für seinen melodischen Klang und seine reaktionsschnelle Leistungsentfaltung, ist ein Motor, der mit dem Fahrer harmoniert – eine perfekte Symbiose aus hochdrehender Begeisterung und präziser Raffinesse. Mit einem Erbe, das bis in Italiens Nachkriegsära zurückreicht, verleiht dieser Motor dem Vertigo eine unverwechselbare Seele und einen einzigartigen Hauch italienischer Tradition.
Die Gewichtsreduzierung stand dabei im Mittelpunkt von Gillets Designphilosophie. Dank eines Chassis, das überwiegend aus Carbonfaser gefertigt wurde, bleibt das Gesamtgewicht des Vertigo bei etwa 950 Kilogramm. Dies sorgt für ein außergewöhnliches Leistungsgewicht, das sowohl die Beschleunigung als auch das Handling verbessert. Die Kombination aus Frontmotor und Hinterradantrieb maximiert zudem die Stabilität und Kontrolle. Gekoppelt mit einem präzisen 6-Gang-Schaltgetriebe ist der Vertigo die perfekte Verkörperung eines echten Fahrerautos.

Aerodynamik und Design
Das Design des Vertigo von 2004 ist ebenso schlank wie funktional und optimiert die aerodynamische Effizienz, ohne auf seinen unverkennbar aggressiven Charakter zu verzichten. Sein langes, tief liegendes Profil – mit dem Fahrer scheinbar direkt über der Hinterachse – und die sorgfältig gestaltete Karosserie minimieren den Luftwiderstand, während funktionale Elemente wie der Frontsplitter, die seitlichen Luftauslässe und der Heckflügel den Anpressdruck und die Stabilität maximieren.
Jedes Detail der Außenhaut des Vertigo wurde auf maximale Performance abgestimmt. In Kombination mit seiner breiten Spur, der niedrigen Bodenfreiheit und seiner aggressiven Haltung wirkt er jederzeit startklar – als wäre er bereit, direkt von der Startaufstellung loszuschießen. Ein optisch beeindruckendes Fahrzeug, das Schönheit, Brutalität und eine nahezu mythische Agilität und Fahrdynamik perfekt vereint.
Rennsport-DNA und Erfolge
Der Gillet Vertigo von 2004 hinterließ seine Spuren in mehreren Rennserien, insbesondere in der Belgian Touring Car Championship (BTCS), der Belcar (Belgische Langstreckenmeisterschaft) sowie in der N-GT-Kategorie der FIA-GT-Meisterschaft.
In einer Ära, die von großen Herstellern mit riesigen Budgets dominiert wurde, verkörperte der Gillet Vertigo den Geist unabhängiger Rennsport-Innovation. Dieses Auto wurde nicht für die breite Masse gebaut, sondern für diejenigen, die das unverfälschte, rohe Fahrerlebnis schätzen – eine Maschine, die Fahrerengagement und Präzision über alles stellt. Es ist ein Fahrzeug für diejenigen, die den Nervenkitzel kompromissloser Performance suchen – eine zeitlose Ikone der Geschwindigkeit und Agilität, die Motorsportfans weltweit weiterhin in ihren Bann zieht.

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